Westerland liegt zwischen Bahnhof und Weststrand, an dem die Züge enden und der Wind vom Meer auf die Stadt trifft. Der Strand gehört zu einer rund 40 Kilometer langen Küstenlinie. Im August steht die Sonne lange über den offenen Flächen.
Wo der Wind ungebremst ankommt, wachsen kaum Bäume. Schatten findet sich hinter den Dünen, an Mauern und auf der Nordseite der Häuser.
Der Westwind macht die Hitze erträglicher, nimmt sie aber nicht weg. Auf der Haut fühlt er sich kühl an. Zugleich trocknet er nasse Handtücher und Badekleidung am Strand. Wenige Straßen weiter fehlt dieser Luftzug bereits.
Mittags werden die Wege hinter dem Strand leerer. Am Wasser bleiben mehr Menschen, weil dort der Wind frei über den Sand zieht. Am bewachten Badestrand beim Syltstadion, Abschnitt 4.61, gibt es ein WC am Strandübergang und Strandkörbe gegen Gebühr.
In den Häusern bleiben die Läden während der heißen Stunden geschlossen. Andere gehen am Vormittag an den Strand oder warten bis zum Abend am Wasser.
Nördlich der Nordseeklinik liegen ein ausgewiesener FKK-Abschnitt und ein Hundestrand. Der Hundestrand ist vom Parkplatz der Klinik über einen Treppenaufgang erreichbar. In der Saison stehen am FKK-Strand Strandkörbe bereit, Sanitäranlagen liegen in der Nähe. Auch dort bleibt der Wind vom Westen spürbar.
Südlich von Westerland liegen Dünenstrand und Campingplatz dicht beieinander. Beim FKK-Abschnitt Oase zur Sonne gibt es saisonal Strandkörbe und Duschen am Strand. Gegen Abend zieht die Luft wieder flach über den Sand.